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Warum soziale Medien informieren und enttabuisieren können (●'◡'●)

  • Autorenbild: andrea maierhofer
    andrea maierhofer
  • 6. Jan.
  • 1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 8. Jan.

                


Jugend und Social Media


Skater Boy
Skater Boy

Dr. Maierhofer Andrea, 6.1.2026, (1 min Lesezeit)



Soziale Medien sind heute ein fester Bestandteil des Alltags junger Menschen. Sie bieten nicht nur Unterhaltung und Vernetzung, sondern spielen auch eine zunehmend wichtige Rolle bei der Information und Enttabuisierung gesellschaftlich sensibler Themen.



1. Niederschwelliger Zugang zu Informationen


Plattformen wie Instagram, TikTok oder YouTube bieten jungen Menschen rund um die Uhr Zugriff auf Inhalte zu Themen wie psychische Gesundheit, Sexualität, Identität, Diskriminierung oder Körperbild. Viele dieser Themen sind im Schulunterricht oder familiären Umfeld oft noch tabuisiert oder werden nur oberflächlich behandelt.Soziale Medien schließen diese Lücke – oft mit anschaulichen, alltagsnahen und altersgerechten Formaten.

Oder? Hätten Sie sich fragen getraut?



2. Identifikationsfiguren und Sichtbarkeit


Influencer und Betroffene teilen ihre persönlichen Erfahrungen – etwa mit Depressionen, Essstörungen oder Mobbing. Diese offenen Erzählungen schaffen Verständnis, Zugehörigkeit und Entlastung – insbesondere bei Jugendlichen, die sich sonst isoliert oder „falsch“ fühlen.


Sichtbarkeit bedeutet: „Ich bin nicht allein.“



3. Förderung von Dialog und Selbstreflexion


Kommentare, Umfragen und geteilte Stories regen zur Interaktion und Auseinandersetzung an. Jugendliche setzen sich aktiv mit gesellschaftlichen und persönlichen Themen auseinander, entwickeln Meinungen und erweitern ihren Horizont. Das kann auch dazu beitragen, Vorurteile abzubauen.



4. Enttabuisierung durch Normalisierung


Wenn Themen wie Angststörungen, ADHS, Panikattacken oder Menstruation offen und wiederholt auf Social Media angesprochen werden, verlieren sie nach und nach ihr Stigma. Was früher „peinlich“ oder „nicht normal“ war, wird heute als Teil menschlicher Vielfalt dargestellt. Wer hätte vor Jahren gedacht, dass ADHS enttabuisiert wird?



Risiken gibt es immer – aber auch viele neue Chancen!



 
 
 

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